Thinking at the Edge
Im Unterschied zu Focusing ist Thinking at the Edge (kurz TAE) nicht primär darauf ausgerichtet, einem persönlichen Anliegen nachzuforschen und zu einer Erkenntnis und spürbaren Veränderung zu gelangen. TAE ist vielmehr eine Methode, die bei der Konzeption und Umsetzung von Projekten bspw. in der Forschung, in der Wissenschaft oder im Kreativbereich angewendet wird. Sie ist in den unterschiedlichsten Projektphasen wertvoll – von der Ideenklärung, über die Strategieentwicklung, den Kreationsprozess bis hin zur Analyse und Lösungsfindung.
TAE unterstützt uns darin, eine konkrete Idee oder Thematik individuell zu klären, indem wir aus unserem Körperwissen, aus dem Felt Sense, heraus ein vertieftes Verständnis dafür entwickeln. Bei TAE geht es im Grunde darum, unsere Denkmuster und gewohnten Kategorien und Konzepte – die uns in allem, auch in unseren Projekten prägen und steuern – zu erkennen, zu ergründen und durch frische und tatsächliche empfundene Erkenntnisse zu erweitern oder sogar zu ersetzen.
Das Erleben wird sozusagen als Denkwerkzeug genutzt. Oder anders gesagt: Unsere Logik wird durch eine gefühlte Dimension erweitert und präzisiert. TAE hilft uns ausserdem den eigenen Sprachgebrauch zu erweitern, Begriffe zu differenzieren und in einem Projekt ‘unsere eigene Stimme’ zu finden.
TAE umfasst mehrere Prozssphasen und -schritte, kann jedoch auch in kurzen, überschaubaren Sessions, die ausgewählte Prozessschritte umfassen, bereits zu einer Wirkung führen und neue Impulse setzen.